CNE Monatsmagazin
September/Oktober 2005
Zusammenfassung
Lange Zeit hat er den schwedischen Think Tank Timbro geleitet, und das Centre for the New Europe kennt er als Mitglied des Aufsichtsrates seit vielen Jahren. Mattias Bengtsson bringt also jede Menge Erfahrungen mit, um CNE als dessen neuer Präsident durch die nächsten Jahre zu führen. Seine Vorstellung von Think Tank sei, "daß man nicht zu einer Lobby-Organisation mit einer speziellen politischen Agenda verkommt. Ein Think Tank ist weder eine politische Partei noch ein organisierter Interessenverband", so Mattias Bengtsson. Moma sprach mit ihm über seine Pläne.
Die Aussage "Schmerzhafte Reformen sind notwendig, um Deutschland voranzubringen", sei falsch. Es müsse heißen: "Grundlegende, marktwirtschaftlich orientierte Reformen bringen Deutschland voran", so die IHK Hannover in ihrer Studie Deutschland braucht grundlegende Reformen. Positionen und Lösungsvorschläge der IHK Hannover für die Legislaturperiode des Deutschen Bundestages 2005-2009. Darin haben die Autoren Christian Bebek, Peter Hohnsbein, Dr. Wilfried Prewo, Dr. Eva Schmoly, Frank Wagner und Martin Wrede ihre Empfehlungen bezüglich der sozialen Sicherungssysteme, der Sanierung der Staatsfinanzen sowie der Reform des Arbeitsmarktes und des Steuersystems in Deutschland zusammengefaßt. Neue Schule der Ökonomie in Georgien: Große Rechtsunsicherheiten und der unzureichende Schutz von Privateigentum erschweren es Georgien, ausländische Investoren ins Land zu locken. Das zeigen die Ergebnisse der New School of Economics Georgia (NSEG) im Annual Report 2005 des vom Fraser Institute herausgegebenen Economic Freedom of the World Index. In der in der Sparte "legal structures & security of property rights" kam Georgien nur auf 2,6 von 10 möglichen Punkten. Bouillon bereiste das Land auf Einladung der NSEG und referierte im Rahmen diverser Veranstaltungen über wirtschaftsphilosophische und -politische Themen. Alles im grünen Bereich: CFACT Europe wurde im August 2004 von dem österreichischen Handelswissenschaftler Günther Fehlinger und dem deutschen Historiker Holger Thuss gegründet und ist Teil des internationalen CFACT Netzwerkes, das seit 1984 besteht. Dankbarerweise gibt es auch eine deutsche Schwesterorganisation: CFACT Deutschland ist eine Initiative, die sich mit politischen Themen aus den Bereichen Umwelt und Entwicklung auseinandersetzt. Mission von CFACT Deutschland ist es, die Situation der Erde und aller ihrer Bewohner zu verbessern. Back to the Roots: Die Wurzeln des Öko-Imperialismus liegen laut Paul Driessen in der Abneigung gegen Wirtschaftsleben und Gewinnstreben, in gemutmaßten Problemen und theoretischen Bedürfnissen künftiger Generationen, jedoch zu wenig in realen, unmittelbaren und überlebensnotwendigen Bedürfnissen heutiger Generationen, insbesondere denen von Milliarden von armen Kleinbauern in den Entwicklungsländern. Die von CFACT Deutschland besorgte deutsche Übersetzung von Driessens Bestseller kommt demnächst heraus und kann bereits jetzt geordert werden. Mehr dazu unter: info@cfact-europe.org .
PD
Dr. Hardy Bouillon