CNE Monatsmagazin
Mai 2005
Zusammenfassung
Nach Ablauf seiner dreijährigen Präsidentschaft sagte Dr. Tim Evans: "Wie mein Vorgänger Dr. Hardy Bouillon habe ich CNE sehr gerne als Präsident gedient und auf seinem schwierigen Weg nach oben geführt. Ob im Bereich Geldeinwerbung, Medienpräsenz, Publikationen oder Veranstaltungen: CNE hat in den letzten Jahren ausgezeichnete Arbeit geleistet. Ich freue mich darauf, in meiner neuen Rolle als Senior Fellow CNE auch weiterhin unterstützen zu können; auf diese Weise in vorderster Linie mitwirken zu können, vermittelt mir ein gutes Gefühl." Mattias Bengtsson, der vormalige Präsident des schwedischen Think Tanks Timbro, wird am 1. Juli 2005 das Präsidentenamt von Tim Evans übernehmen.
CNEs neuer Leiter des Environment Forum heißt Edgar Gärtner. "Der Gärtner unterscheidet sich vom Klempner durch die Einsicht in die Begrenztheit seines Wissens. Er kann Wachsen und Gedeihen seiner Pflanzen nur fördern, indem er versucht, die Rahmenbedingungen dafür zu verbessern. Das lehrt ihn Demut und Skepsis gegenüber dem Streben nach Herrschaft über Natur und Gesellschaft", so Gärtner.
CNE hat seine Aktivitäten in Osteuropa ausgebaut. Seit März schreiben László Seres für und über Ungarn und Tomasz Teluk für und über Polen. László Seres, seit März 2005 CNE Fellow Hungary, gilt als einer der herausragenden Journalisten in Ungarn. Der mehrfach ausgezeichnete Journalist erhielt u.a. den ungarischen Pulitzer-Preis (1999), den Toleranzpreis (1997) und den Fact-Finding Journalism Award (1996). CNE Fellow für Polen, Tomasz Teluk, ist Kolumnist für zahlreiche polnische Zeitungen, darunter Wprost, Zycie, Gazeta Polska und Najwyzezy Czas.
Die Knappheit ist die Mutter aller ökonomischen Fragen. Doch die im 18. Jahrhundert einsetzende Industrialisierung und die mit ihr einhergehenden Phänomene wie Massenproduktion oder Bevölkerungsexplosion haben die Ökonomie mit Themen konfrontiert, bei denen die Knappheit als Bestimmungsgröße an Bedeutung verlor. Laut Hardy Bouillon habe das bei einigen Vertretern der Österreichischen Schule der Nationalökonomie einen Perspektivwechsel ausgelöst. Dieser Wechsel markiere den Übergang vom einzelnen Objekt zur Kategorie als Untersuchungsgegenstand. "Man denke nur an die Evolution. Die Evolution lebt ja geradezu vom Überfluß. "Keine Klasse ohne Masse" könnte man zugespitzt sagen," so Bouillon.
"Arbeitgeber können demnächst weitestgehend schutzlos dastehen, wenn bestimmte Überlegungen der EU-Kommission Wirklichkeit werden", so Gunnar Sohn. "Ihnen droht die Entmündigung. Nach den Vorstellungen der EU soll in Zukunft eine "Routineüberwachung" individueller E-Mails oder der Internetnutzung von Arbeitnehmern verboten werden, ebenso die Kontrolle ausdrücklich als privat gekennzeichneter Inhalte, gleichgültig ob die private E-Mail-Nutzung erlaubt oder untersagt ist.
PD
Dr. Hardy Bouillon